1. Eigene Routinen finden
Wenn man sich gerade nicht wohl fühlt, hilft es, feste Routinen zu haben, die auch durch ein bisschen Gegenwind nicht ins Schwanken kommen.
Baue dir kleine Momente in den Alltag ein, die dir safe Freude bereiten und bei denen du ganz bewusst etwas Gutes für dich tust. Das kann sein, jeden Morgen nach dem Aufstehen eine Tasse heißen Tee zu trinken oder jeden Abend 10 Minuten vor dem Schlafen gehen zu meditieren. **Wichtig ist, am Ball zu bleiben.** Am Anfang kann das gerade bei schlechter Stimmung schwerfallen, aber ist die Routine erst einmal integriert, kommt sie in der Zukunft von ganz allein. Und denke daran: du schaffst dir deine Umgebung ganz aktiv, die dir ein gutes Gefühl gibt.
2. Ich komm’ und geh mit mir aus
„Take yourself on a date“ klingt abgedroschen – ist aber immer noch ein Klassiker. Wir sind es häufig gar nicht gewohnt, Aktivitäten auch mal bewusst allein zu unternehmen und Zeit mit uns zu verbringen. Aber warum behalten wir uns die guten Dinge ausschließlich für die gemeinsame Zeit mit anderen vor?
Zugegeben – es ist am Anfang ein bisschen strange sich allein einen Tisch zu reservieren oder ins Kino zu setzen. Aber es hilft dabei, **sich selbst wie eine beste Freundin oder einen besten Freund zu betrachten,** mit dem man eine richtig gute Zeit haben kann. So lernt man nicht bloß, mit sich selbst auszukommen, sondern auch sich und seiner Zeit mit mehr Wertschätzung zu begegnen.
3. Einen Toast aussprechen – auf sich selbst
Selbst dem bescheidensten Tag kann man etwas Gutes abgewinnen – wenn man nur will. Manchmal muss man etwas danach suchen, aber es lohnt sich zu trainieren nach dem Positiven Ausschau zu halten.
Versuche jeden Abend die letzten 24 Stunden Revue passieren zu lassen und **halte eine Sache fest, für die du dir danken möchtest.** Was lief besonders gut? Wo konntest du wachsen? Niemand muss an einem Tag das zweite Google erfinden, um am Abend zufrieden ins Bett fallen zu dürfen. Aber wir dürfen gerne größere Cheerleader von uns selbst werden.
4. Sh*t happens
Leichter gesagt als getan, aber trotzdem wichtig. Die Toleranz gegenüber Fehlern hat maßgeblich Einfluss auf deine Zufriedenheit und ob es beim nächsten Mal besser läuft.
Ganze Bücher wurden geschrieben über das **„Failing Forward“** – aber wir machen‘s kurz und knackig für dich: Man darf auch mal ins Klo greifen, wenn man danach klüger weitermacht. Zu hart zu dir selbst zu sein, raubt dir Freude und im schlimmsten Fall den Spaß an der Sache.
Lass dir Zeit für Wachstum und auch mal einen Umweg – alle Wege führen nach Rom. Und wenn es mit Rom einfach nicht klappen will, war Paris vielleicht eh die Stadt für dich.
5. Bis hier hin und nicht weiter
An vielen Stellen im Leben müssen wir lernen Grenzen zu setzen. Ein einfaches **„Nein“** kann dabei ein richtiger Befreiungsschlag sein.
Wir müssen lernen unsere Bedürfnisse und Wünsche zu verstehen, auch mal zu priorisieren und klar zu kommunizieren. Das Beginnt, wenn jemand etwas von dir möchte, du aber eine Pause brauchst und es hört nicht auf, wenn der oder die toxic Ex ein Comeback feiern möchte.
Einen Punkt zu machen kann manchmal anecken oder schwierig sein. Hier aber auf das zu hören, was man gerade braucht, ist nicht egoistisch sondern ein wichtiger Schritt für mehr Self Care.